Universität Osnabrück
Übung: Fälschungen und Fiktionen in der mittelalterlichen Geschichtsschreibung - Details
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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsnummer 2.248
Semester SS 2018
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 14
Heimat-Einrichtung Geschichte
Veranstaltungstyp Übung in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Erster Termin Mi , 04.04.2018 16:00 - 18:00, Ort: 02/E05
Literatur Einführende Literatur:
Andermann, Ulrich: Historiographie und Interesse. Rezeptionsverhalten, Quellenkritik und Patriotismus im Zeitalter des Humanismus, in: Instrumentalisierung von Historiographie im Mittelalter, hg. v. Gudrun Gleba, in: Das Mittelalter. Zeitschrift des Mediävistenverbandes 5 (2000), H. 2, S. 87-104.
Fälschungen im Mittelalter, Teil I: Kongreßdaten und Festvorträge, Literatur und Fälschung (Monumenta Germaniae Historica, Schriften 33, I), Hannover 1988.
Goetz, Hans-Werner: Geschichtsschreibung und Geschichtsbewußtsein im hohen Mittelalter, 2., erg. Aufl., Berlin 2008.
Laudage, Johannes (Hg.): Von Fakten und Fiktionen. Mittelalterliche Geschichtsdarstellungen und ihre kritische Aufarbeitung (Europäische Geschichtsdarstellungen, 1), Köln u.a. 2003.
Schmale, Franz-Josef: Funktion und Formen mittelalterlicher Geschichtsschreibung. Eine Einführung, 2. unveränd. Aufl., Darmstadt 1993.

Veranstaltungsort / Veranstaltungszeiten

02/E05 Mittwoch: 16:00 - 18:00, wöchentlich (ab 04.04.2018) (14x)

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Die Übung verfolgt zwei Ziele: Zum einen möchte sie mit den verschiedenen Gattungen mittelalterlicher Geschichtsschreibung bekannt machen. Zum anderen soll gezeigt werden, wie die Historiographie im Mittelalter instrumentalisiert wurde. Die Themen sind zum Beispiel: genealogische Fiktionen, Verfälschungen von Autobiographien und Biographien, erfundene Stammesgründer, fiktive Gründungslegenden von Klöstern, Stiften und Städten oder falsche Friedriche. In der Veranstaltung sollen vereinzelte Quellenstücke gelesen und Forschungsliteratur vorgestellt werden.
Teilnahmevoraussetzungen: regelmäßige Teilnahme, Referat und Thesenpapier (max. 2 Seiten).